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Referendariat

Liebe Referendarinnen und Referendare,

Ihr Französisch-/Romanistikstudium haben Sie erfolgreich hinter sich gebracht. Nun möchten Sie Ihr fundiertes Wissen und vielleicht sogar Ihre Begeisterung für die Sprache und den frankophonen Kulturraum weitergeben.

Im Referendariat werden Sie erfahren und lernen wie Sie Unterricht effizient, zielorientiert und abwechslungsreich gestalten können. Eine tiefgehende Reflexion vom Unterrichtsgegenstand, von Unterrichtszielen und -abläufen bietet hierfür die Grundlage.

Von Anfang an dienen Sie dabei den Schülerinnen und Schülern als sprachliches Modell. D.h. Sie müssen vor Beginn des Referendariats über eine hohe Sprachkompetenz im Französischen verfügen. Dazu gehört natürlich neben einer möglichst authentischen Aussprache und Intonation eine hohe Sprachrichtigkeit (bspw. automatisierte Angleichung von Adjektiven und Partizipien, automatisierte Verwendung des Subjonctif in den geläufigen Umgebungen etc.). Erfahrungsgemäß ist es sehr anstrengend, etwaige sprachliche Defizite während der Fachdidaktik-Ausbildung auszugleichen. Falls Sie meinen, im sprachlichen Bereich noch etwas aufholen zu müssen, sollten Sie sich vor Beginn des Referendariats bereits darum kümmern (Tandempartner, Sprachkurs etc.).

Wenn Sie Geschichte, Politik oder Geografie studiert haben, können Sie am Seminar Karlsruhe die bilinguale Zusatzausbildung machen. Linkverknüpfung „bilinguale Zusatzausbildung“.

Der erste Ausbildungsabschnitt

Kompaktphase im Januar am Seminar (drei Wochen)

  • Beginn der Ausbildung, Einführung in die Fachdidaktik Französisch
  • Kriterien für die Beobachtung von Unterricht
  • Aufbau einer Stunde
  • beispielhafte gemeinsame Erarbeitung einer Stunde mit Analyse und Reflexion

An der Schule

  • Hospitation, Planungsgespräch mit der Mentorin / dem Mentor
  • eigener Unterricht unter Anleitung der betreuenden Lehrkräfte (mind. 30 Stunden in verschiedenen Klassenstufen)
  • i.d.R. zwei beratende Unterrichtsbesuche durch die Ausbilderin 
    • im 2. oder 3. Lernjahr 
    • in der Oberstufe (10. Klasse oder Kursstufe)
  • selbstständige Planung einer Unterrichtseinheit


Am Seminar

  • wöchentliche Fachsitzungen
  • Erfahrungsaustausch, Reflexion
  • Kompaktwoche im Juli
  • Ausbildungsgespräch
  • ggfs. Vorüberlegungen zur Dokumentation

Der zweite Ausbildungsabschnitt

An der Schule

  • selbstständiger Unterricht in den eigenen Klassen, weiterhin begleiteter Unterricht

  • dritter beratender Unterrichtsbesuch
  • ggfs. Durchführung der Unterrichtssequenz zur
  • Dokumentation

Am Seminar

  • wöchentliche Fachsitzungen bis einschl. Dezember; kontinuierliche Bezugnahme auf die authentische Unterrichtserfahrung der Referendare
  • Prüfungslehrproben
  • fachdidaktisches Kolloquium

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