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Kurse VD 18

Im 18-monatigen Referendariat VD18 beginnt die Ausbildung mit einem sogenannten "Vorkurs" am Seminar im Januar. Ab Februar wird die Ausbildung am Seminar weitergeführt und die Ausbildung an der jeweiligen Ausbildungsschule beginnt.

Die Themen der Pädagogik-Ausbildung am Seminar finden Sie in vernetzter Anordnung:

Vereinbarung über die Ausbildungsgespräche (AG)

  1. Jeder Referendar wird einem Tutor zugewiesen.   
  2. Die Tutorenaufgabe wird von Fachdidaktikern und Pädagogen übernommen
  3. Jeder Fachdidaktiker betreut in der Regel circa 5-6 Tutanden. Jeder Pädagoge betreut 2-3 Tutanden; es ist wünschenswert, dass der Pädagoge mit dem Referendar mindestens ein Unterrichtsfach gemeinsam hat.
  4. Mit jedem Referendar werden 3 AG geführt:
    1. AG findet in der Phase des begleitenden Unterrichts frühestens nach dem ersten Unterrichtsbesuch statt.      
    2. AG findet in der Phase des eigenständigen Unterrichts vor der Prüfungszeit statt.       
    3. AG findet nach allen Prüfungen statt
  5. Der Tutor holt im Vorfeld jedes AG die Rückmeldungen der Seminarkollegen und des Schulmentors mündlich oder schnriftlich ein. An jedem AG können außer dem Referendar und dem Tutor nach Absprache auch die anderen zuständigen Ausbilder (Fachleiter, Mentor) teilnehmen. Besonders beim 3. AG ist die Beteiligung mehrer Personen wünschenswert.
  6. Die folgenden Begriffe können als Hilfe für die Vorbereitung und Durchführung der Ausbildungsgespräche dienen: 
       Aufgabenfelder    Interaktionsfelder
    • Erziehen          
    • Unterrichten            
    • Beraten              
    • Beurteilen                
    • Innovieren                  
    • Planen/Verwalten         
    • Interaktion mit sich selbst
    • Interaktions mit Schülerinnen und Schülern
    • Interaktkion mit Seminarausbildern und anderen Auszubildenden
    • Interaktion mit Schulausbilder/innen
    • Interaktion mit Eltern
  1. Für jedes der drei AG sind eigene Schwerpunkte zu setzen:          
    1. AG: Grundsätzliche Aspekte des Unterrichts, Lehrerverhalten und Lehrer-Schüler-Interaktion (Selbst- und Fremdwahrnehmung, Reflexion des Referendars über eigene Zielvorstellungen und Kompetenzen              
    2. AG: Erbrachte Leistungen, Stärken und Schwächen des Referendars (Weiterentwicklung mit dem Ziel der individuell möglichst optimalen Bewältigung der bevorstehenden Prüfungen)            
    3. AG: Rückblick auf das Referendariat und Ausblick auf die berufliche Tätigkeit als Lehrkraft unter berufsbiographischer Perspektive (Individuell auf die Lehrerpersönlichkeit zugeschnittene Überlegungen; Ziel: dauerhauft und erfolgreich als Lehrer arbeiten können, dabei die eigene Schaffenskraft und Gesundheit erhalten)         
  2. Die Ergebnisse des AG werden schriftlich protokolliert; dazu gehört eine gemeinsam formulierte Zielvereinbarung, die möglichst klar, akzentuiert, realistisch und überprüfbar sein sollte. Das Protokoll dient der professionellen Weiterentwicklung des Referendars. Es wird auf dem seminarinternen Formblatt erstellt. Sowohl Referendar als auch Tutor erhalten ein Exemplar. Die übrigen an der Ausbildung des Referendars beteiligten Seminarkollegen können Einsicht nehmen.

Das Formblatt "Protokoll" zum Download:

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